Forschung schafft Arbeit!

Forschung schafft Arbeit
Die Europäische Union und speziell auch Österreich haben unter den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise zu leiden. Noch sind die wirklichen Folgen der Krise für den Arbeitsmarkt noch nicht abzusehen, doch macht sich auch eingedenk der massiven Hilfen, die einigen Mitgliedsländern zusätzlich zu den massiven Hilfen für den Bankensektor geleistet werden müssen, ein ungutes Gefühl breit: Staaten, die sehr viel Geld in die Europäischen Töpfe bezahlen müssen, werden kein Geld mehr haben, um die einheimische Wirtschaft zu stützen. Die in Österreich noch verbliebenen Arbeitsplätze in der Industrie sind in großer Gefahr, in das billigere weil subventionierte ost- und südosteuropäische Ausland verlagert zu werden oder sofort in Fernost zu verschwinden.
Die Zukunft der mittel- und westeuropäischen Staaten liegt nicht mehr in der Industrie. Neue Ideen und neue Produkte sind das einzige Rezept, um diesen Staaten ihren Wohlstand auch in der Zukunft erhalten zu können.

Österreich wie auch das benachbarte Deutschland waren nie reich an Rohstoffen oder billigen Arbeitskräften. Das Kapital solcher Staaten liegt vor allem in der guten Bildung, der Disziplin und der Innovationsfreude der Bevölkerung. Geistiges Gut, - Ideen, Patente, neue Produkte, - bildeten und bilden die Grundlage des hiesigen Wohlstandes. Durch die Forschung kann man Produkte günstiger erzeugen, da Prozesse optimiert werden und das wirkt sich auf die Konsumenten positiv aus die zum Beispiel dadurch Lampen günstig erwerben können.

Die sich abzeichnende Klimakatastrophe und die knapp werdenden natürlichen Ressourcen bieten neben allen damit verbundenen Risiken eine riesige ökonomische Chance für innovationsfreudige Gesellschaften: Alternative Energien werden in absehbarer Zeit zu einem weltweiten Verkaufsschlager werden. Ähnliches gilt für neue Arten der Fortbewegung, die von Benzin und auch Lärm unabhängiger sein werden. Nationen, die jetzt ihr Geld in die Erforschung zukunftsträchtiger Projekte investieren, werden zu den Profiteuren der weltweiten Krise werden. Arbeitsplätze, die in Zusammenhang mit neuen und noch zu erforschenden Produkten entstehen, werden die Arbeitsplätze der Zukunft sein.

Schon heute schafft Forschung Arbeitsplätze: Auch der Aufbau von Windrädern oder die Anbringung von Solarzellen erfordert Arbeiter und es handelt sich um Arbeit, die man nicht in China erledigen lassen kann. Für die universitäre Forschung, vor allem aber auch für die Lehre bedarf es einer Vielzahl von Expertinnen und Experten auf neuen Gebieten. Österreich als innovatives Land bietet seinen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit, sich für die Arbeit der Zukunft jetzt zu qualifizieren. Wer in der Forschung tätig ist, verhilft sich und den nachfolgenden Generationen zu einem sicheren Leben in Wohlstand.

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