Wie finde ich den richtigen Job?

Beratungstipps zur Jobsuche:
Insbesondere in Zeiten einer, wenn auch abflauenden, Wirtschaftskrise, sind immer mehr Menschen von der Problematik der Arbeitslosigkeit betroffen. Dann stehen Wohnungsrenovierungen an und viele nehmen sich dann in dieser Situation einen Kredit auf und verschulden sich. Zwar sind die Arbeitsämter bemüht, ihren Service ständig zu professionalisieren und zu verbessern, aber ohne Eigeninitiative sind Arbeitssuchende oder auch Arbeitslose in aller Regel am Markt wenig erfolgreich.
Aber nicht nur der drohende Jobverlust, sondern auch Unzufriedenheit mit einem bestehenden Arbeitsverhältnis oder einfach der Wunsch nach beruflicher Veränderung, z.B. um sich selber besser verwirklichen zu können, sind Rahmenbedingungen, die Menschen mit der Frage konfrontieren können: Wie finde ich den richtigen Job?

Bewerbungscoaches raten in der Regel vor der Aufnahme der Jobsuche und dem Bewerbungsschreiben dazu, eine so genannte Ist-Analyse zu durchzuführen. Dazu gehört unter anderem, dass man selbstkritisch und objektiv auf die eigenen Qualifikationen schaut, um sein berufliches Profil noch einmal für sich zu aktualisieren. Im nächsten Schritt sollte dieses Profil dann mit den Berufswünschen abgeglichen werden. Vielleicht stellt sich an der einen oder anderen Stelle, beispielsweise im Bereich der Computerkenntnisse, heraus, dass hier eine Nachqualifikation oder grundlegende Weiterbildung erforderlich ist, um das berufliche Wunschziel auch erreichen zu können. Insofern ist die Zeit der Arbeitssuche im Vorfeld auch immer eine Zeit der Orientierung am tatsächlichen professionellen Standort.
Erst, wenn man diese Analyse genauestens vorgenommen hat, sollte man an das Sondieren der Stellenausschreibungen gehen. Wirklich wichtig ist es beim Lesen der Stellenangebote, das, was der potenzielle Arbeitgeber an Qualifikationen und Kenntnissen wünscht, mit den eigenen Fähigkeiten abzugleichen. Nur, wenn hier eine wirklich große Übereinstimmung erzielt wird, lohnt sich der Aufwand einer Bewerbungsmappe auch tatsächlich. Werden beispielsweise gute Englischkenntnisse gefordert, der Bewerber spricht aber nur ein gebrochenes Schulenglisch, das er seit fünfzehn Jahren nicht mehr aufpoliert hat, sollte man sich gut überlegen, ob die sonstigen Qualifikationen die Bewerbung ausreichend attraktiv für den Stelleninserenten machen.

Wo findet man geeignete Stellenausschreibungen? Natürlich gibt es ihn nach wie vor, den klassischen Weg über die Zeitungsinserate. Gerade, wenn man an einen Standort gebunden ist, lohnt es sich dort zu schauen, denn in der Regel inserieren dort örtliche Unternehmen, die gerne jemand aus dem näheren Umkreis einstellen möchten. Aber auch der Blick auf die Stellenausschreibungen des Arbeitsamtes ist ein unbedingtes Muss. Und bereits jetzt hält das digitale Zeitalter Einzug bei der Stellensuche, denn auch die Arbeitsämter verfügen mittlerweile über eine gut ausgestattete Datenbank im Internet, die viele interessante Angebote für Stellensuchende bereithält. Darüber hinaus sind natürlich noch die Jobbörsen, wie z.B. stepstone.at oder jooble.org zu nennen, die mittlerweile zum Instrumentatrium einer modernen Stellensuche einfach dazu gehören.
Wege zum richtigen Job gibt es viele, man muss sie nur gehen, aber mit Bedacht, Überlegung und Zielgerichtetheit.